Donnerstag, 10. Juli 2008

Donnerstag

Am Vormittag hatten wir 3 Stunde Schule. Am Nachmittag gab es Poker im Bistro, Fototauschbörse und Bühnenbildgestaltung.
Abends gab es Generalprobe Theater und Kino in Geldern.

Von Stina und Inger

















Drei Wochen in einer anderen Welt

Mein dreiwöchiges Praktikum beim PASCH-Sprachkurs in Walbeck neigt sich dem Ende zu und ich kann noch gar nicht glauben, dass es in weniger als drei Tagen vorbei ist. Ich glaube, ich mache nichts falsch, wenn ich sage, dass es eine der schönsten Zeiten in meinem bisher kurzen Leben war.
Schon am Anfang war ich überwältigt von den verschiedenen Menschen, die mir begegneten. Die Deutschlerner kamen von überall her: Indonesien, Indien, Südafrika, Norwegen, Niederlande, Italien, Kroatien, Dänemark – sogar Australien. Und ich war die einzige Deutsche in meinem Alter.
Das Team begrüßte mich mit offenen Armen und band mich sofort mit ein. Es galt zu überprüfen, ob alle da sind, welche Allergien sie haben und was sie essen dürfen und was nicht. Die Zusammenarbeit mit den Betreuern sowie Lehrern funktionierte von der ersten Sekunde an und ich fühlte mich sofort zu Hause. Die unterschiedlichen Sprachen, die man überall hören konnte, waren faszinierend. Es war so, als mache man eine Weltreise und besuche jedes einzelne dieser Länder. Über die Zeit habe ich viel über die Kulturen, Sprachen, Sitten und natürlich auch über die Art der Menschen gelernt. Es war spannend sich mit den Teilnehmern zu unterhalten – was anfangs häufig in Englisch geschah (oder zu mindestens wollten die Teilnehmer mit mir Englisch sprechen, aber ich habe immer versucht, mich mit ihnen in Deutsch zu unterhalten), doch zunehmend gelang es, die Jugendlichen davon zu überzeugen, dass es wichtig sei, auch außerhalb des Deutschunterrichts die Deutsche Sprache zu sprechen. Sicherlich ist klar, dass Englisch immer noch die Hauptverständigungssprache war, - was meiner Meinung nach sehr schade ist. Aber oft waren die Unterhaltungen sehr lustig. Viele haben mit mir in Englisch gesprochen und ich antwortete in Deutsch.
So wurde zu mindestens das Hörverstehen geübt.
Letztendlich habe ich viele neue Freunde gefunden, mit denen ich hoffentlich eine lange Zeit in Kontakt bleiben werde. Noch nie habe ich so viele aufgeschlossene, neugierige und vor allem sehr freundliche Menschen an einem Ort erlebt. Selbst das Team war eine Besonderheit für sich. Schon nach den ersten Tagen kannte man sich, denn jeder hatte seine eigenen, sehr auffallenden Charakterzüge. Es waren 10 Menschen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Aber es war perfekt. Das Team funktionierte blendend, trotz einige Probleme und Unstimmigkeiten.
Gleich am Anfang fiel eine Betreuerin ein, was dazu führte, dass ich voll ins Betreuerprogramm einbezogen wurde. Was mir riesigen Spaß bereitete. Wir planten die Wochen mit Ausflügen, Spielen und Projekten. Ich brachte meine eigenen Ideen mit ein und setzte sie mit Hilfe der anderen mit großem Erfolg um. Wir inszenierten ein Theaterstück, das ich schrieb. Die Proben waren überwältigend, denn alle Teilnehmer engagierten sich und ich war von der Spielkunst einiger Teilnehmer sehr überrascht. Ich hätte keine besseren Schauspieler für meine Rollen haben können.
Auch mein Vorschlag, Videos von den Wochen zu drehen und am Ende einen Film zusammen zu schneiden, fiel auf fruchtbaren Boden. Den Film habe ich heute fertig gestellt und er wird morgen Abend vorgeführt. Auch das Theaterstück ist für den Abschlussabend geplant.
Des Weiteren half ich auch im Deutschunterricht. Nicht nur das Helfen beim Lernen für die Prüfungen und bei den Hausaufgaben fiel in meinen Bereich, sondern auch Vorträge in den einzelnen Klassen, was mir große Freude bereitete. Ich las mit der Lehrerin Gespräche als Hörverständnis vor, erzählte vom deutschen Schulsystem und half in der Gedichtwerkstatt, indem ich einige meiner Gedichte vorstellte, die in der Anthologie „Traumweltenbummler – Am Ufer der Gedanken“ aufgeführt sind.
Die Tage waren lang und niemals langweilig und doch habe ich jetzt das Gefühl die Wochen wären an mir vorbei geflogen. In so kurzer Zeit habe ich so manches gelernt – Großes wie Kleines: die Zusammenarbeit und Kommunikation in einem Team, die Planung und Organisation von einem solch großen Projekt, sowie eine bessere Menschenkenntnis als auch ein Verständnis für die verschiedenen Kulturen der Menschen. Ich wurde selbstständiger und selbstbewusster, indem ich lernte Gruppen zu führen und Verantwortung zu übernehmen.
Aber auch kleinere Kenntnisse kann ich mit nach Hause nehmen. Durch die Betreuer lernte ich wie alle Teilnehmer Billard zu spielen, zu jonglieren mit bis zu drei Bällen, Freundschaftsbänder zu knüpfen und vieles mehr.Am Ende kann ich nur jedem empfehlen solch ein Praktikum zu machen, denn es schult einen in vielerlei Hinsicht und ist auf jeden Fall um vieles besser als ein paar Wochen im Supermarkt hinter der Kasse zu stehen.

Bericht der deutschen Begleitschülerin Christina Grohmann,
die ebenfalls das Theaterstück geschrieben hat.


Mittwoch, 9. Juli 2008

Mittwoch

Am Mittwochmorgen hatten wir Unterricht in zwei Teilen – zuerst von 9 bis halb elf und dann von 11 bis halb eins. In unserer Klasse diskutierten wir über die Schulen und das Studium in Deutschland. Nach dem Abendessen gingen fast alle Teilnehmer des Kurses nach Xanten. Wir sahen einige archäologische Monumente. Danach kauften wir in Xanten für ungefähr eine Stunde ein. Die Studenten fanden diese Reise interessant. Um viertel nach sechs waren wir wieder in Walbeck. Nach dem Abendessen hatten wir ein Karaoke im Bistro. Das war ganz toll. Alle machten viel Spaß und als alle schlafen gingen, waren sie ziemlich müde. Alles in allem war Mittwoch ein spannender Tag.

Von Ashish

Dienstag, 8. Juli 2008

Dienstag

Am Dienstag, hat Klasse Sabrina den WDR und den Medienhafen nachbereitet. Am Ende haben wir für die A2 Prüfung geübt. Nach dem Mittagessen haben wir den letzten Projektunterricht gehabt. Dann sind einige Leute zur Brauereiführung von „Hertog Jan“ in Arcen mitgefahren und andere haben gelernt wie man Freundschaftsbänder machen kann. Nach dem Abendessen gab es ein Billardturnier. Jitesh hat das gewonnen, Dirk ist Zweiter geworden und Kevin ist der Dritte. Als Preis hat Jitesh Schokoladen und ein Hemd bekommt.

Chris





Montag, 7. Juli 2008

Montag

Um 8 Uhr kam der Betreuer in unsere Zimmer um uns aufzuwecken. Dann hatten wir Frühstück und um 9:20 fuhren wir nach Düsseldorf. Dort kamen wir um 10:30 an und dann hatten wir eine Stunde Freizeit. Dann besuchten wir den WDR. Es war sehr interessant! Sie haben uns in 2 Gruppen getrennt. Die deutsche Gruppe war Timo und Marens Klasse und die englische Gruppe war Sabrinas und Annelies Klasse. Wir haben ein Video über den WDR gesehen und eine Tour gemacht. Während der Tour besuchten wir ein TV und Radio Studio. Danach haben wir eine Tour durch die Stadt (Medienhafen) gemacht. Um 14 Uhr haben sie uns in 3 Gruppen verteilt. Eine Gruppe ist in den Hofgarten gegangen, andere zum Rheinturm und die dritte machte Shopping. Um 16:45 trafen wir uns an der Bushaltestelle, die wir selbst finden mussten. Dann sind wir nach Walbeck gekommen und hatten Abendessen. Danach haben wir den Film gesehen, und wer Theater spielt hatte eine Probe. Um 22:30 gingen wir schlafen.

Kristi, Lana und Alessio



Sonntag, 6. Juli 2008

Am Sonntag fand selbst nach dem Projektunterricht noch ein Ausflug zu den Kasteeltuinen, den Schlossgärten, in Arcen statt. Zehn Teilnehmer konnten mit den Fahrrädern fahren und die anderen fuhren in den Minibussen.



Samstag, 5. Juli 2008

Am Samstag war nach dem Unterricht volles Angebot. Eine langen Fahrradtour ging nach Twisteden ins Irrland, einem Labyrinth mit einem riesigen Spielplatz. Im Schloss wurde Speckstein bearbeitet und eine Gruppe ging ins Schwimmbad. Abends war noch ein Kinoabend und eine Nachtwanderung.



Samstag

Als erstes hatten wir Unterricht von 9.00 Uhr bis 12.30. Wir haben über Berufe und unsere Pläne für die Zukunft gesprochen. Dann haben wir auch über die Filme „Crazy“ und Good Bye Lenin“ gesprochen. Zum Mittagessen gab es Kartoffeln und Huhn. Um halb drei haben zehn Leute auf eine Radtour (25 km) begonnen. Sie sind nach ins Irrland gefahren. Das Irrland ist ein großes Fest mit vielen Spielen und Aktivitäten, die wir machen konnten. Wir haben viel Spaß gehabt. Aber leider hat Stephan den Schlüssel für sein Fahrrad verloren, so dass es 30 Minuten länger dauerte, als wir erwartet hatten. Die Leute, die nicht mit auf der Tour waren, haben Halsketten aus Specksteinen gemacht. Danach gab es das Abendessen und die Leute, die in der Theatergruppe mitmachen, haben eine Probe gehabt. Um halb 11 sind 15 Leute auf eine Nachtwanderung gegangen. Es hat viel Spaß gemacht, aber viele Leute hatten Angst vor der Dunkelheit. Nach der Nachtwanderung sind wir ins Bett gegangen und haben geschlafen.

Himanshu und Floor

Freitag, 4. Juli 2008

Vor dem Mittagessen fand ein Foto Termin für alle statt. Jetzt haben wir alle auf einem Bild:





Klasse Sabrina . . . . . . . und . . . . . . . Klasse Annelie












Klasse Timo . . . . . . . . . und . . . . . . . . . Klasse Marén

Am Freitag fand auch ein Dachrinnenspiel statt, in dem die Teilnehmer einen Ball von Dachrinne zu Dachrinne durch das ganze Schloss balancieren mussten.





Donnerstag, 3. Juli 2008

Am Donnerstag, den 3. Juli 2008, haben die Schüler der Klasse Maréns Grammatik besprochen. Heute haben wir das Konjunktiv II, die Präposition und die Artikelwörter gelernt. Die Klasse wurde in drei Gruppen unterteilt, jede Gruppe bekam ein Thema und sollte der anderen Grupp das Thema vortragen. Das Ziel dieser Arbeit war es, selbstständig Grammatik ohne Hilfe von der Lehrerin zu lernen und es hat gut geklappt. Danach bekamen wir Arbeitsblätter zur Übung der Grammatik und jeder mussten alleine arbeiten. Nachdem wir damit fertig waren, haben wir zu Mittag gegessen. Um 14.30 hatten die Schüler Projekte. Die Teilnehmer im Projekt „Leben in Geldern“ von Timo sind nach Holland gefahren. Eines unserer Themen war die deutsch-niederländische Beziehung und wir sollten dort ein Paar Leute aussuchen um sie zu befragen. Leider mussten wir es im Regen machen. Danach hatten wir Abendessen und nachts gab es Disco. Dieses Mal konnten wir bis 23.30 aufbleiben. Das war’s.

Kevin

Ausserdem wurde die Wäsche verteilt. Es war ein Großanlass im Bistro.


Mittwoch, 2. Juli 2008

Am Mittwoch war der Ausflug nach Duisburg, wo eine Besichtigung von ThyssenKrupp Steel auf dem Programm stand. Dies war ganz im Sinn der Initiative Schulen: Partner der Zukunft. Dann gings ins Centro nach Oberhausen zum Shopping und eine Führung des grössten Gosometers der Welt erlöste uns vom Konsumterror.














Foto Hochofen 8 von ThyssenKrupp. Hier noch das indonesische Grüppchen.













Dienstag, 1. Juli 2008

Dienstag

Von 9 bis 12 Uhr gab es Unterricht zu interessanten Themen wie Liebe, Sport und Musik. Alle Schüler und Schülerinnen arbeiteten auch an verschiedenen Projekten und bereiteten Quizes und Spiele vor. Viele haben eine Führung durch die Katholische Kirche gemacht und andere waren im Freibad Walbeck schwimmen. Das Volleyballspiel hat auch viel Spaß gemacht. Ein kleines Casting und Improvisationstheater war auch Teil des Freizeitprogramms. Zum Abschluss hat es einen Casino-Abend mit Poker, Roulette und Black-Jack gegeben. DJ Edith hat den Abend mit ihrer Musik außerordentlich gemacht. Alle die da waren, wissen, dass es super war.

Carla, Stephan und Simone


Montag, 30. Juni 2008

Montag

Nach einem total entspannenden Wochenende ging es Montag gleich wieder mit dem Unterricht los. Wir sind aufgestanden, haben gefrühstückt und haben uns für den Unterricht vorbereitet. In Marén’s Klasse haben wir unseren Wochenplan angesehen und darüber eine Weile gesprochen. Es gibt diese Woche viel zu tun! Heute haben wir in unserer Klasse über das Thema Liebe gesprochen. Zuerst haben wir Sätze vervollständigt wie zum Beispiel: Die Farbe der Liebe ist.... und Ohne Liebe ist... Es gab viele interessante und beeindruckende Antworten und wir haben viele Antworten zusammen diskutiert. Danach haben wir ein deutsches Liebeslied angehört und Liebesgedichte gelesen, vorgetragen und darüber diskutiert. Alles in allem hat es viel Spaß gemacht.
Für die Nachmittagsaktivitäten gab es eine große Auswahl. Wir konnten verschiedene Abendteuerspiele im Wald mit Dirk machen, oder wir konnten Freundschaftsbänder mit Lydia basteln oder wir konnten Ballspiele spielen. Ich habe bei den Freundschaftsbändern mitgemacht. Es hat allen viel Spaß gemacht und nachher trugen viele Leute die buntfarbigen, frisch-gebastelten Freundschaftsbänder.
Zum Abendessen gab es Ravioli und Soße und mir hat es ganz gut geschmeckt. Nach dem wir gegessen haben, konnten 16 Leute in ein anderes Dorf fahren um ein Fest zu besuchen. Es gab ein großes Bierzelt in dem die meisten Dorfbewohner sassen. Als wir zurückgekommen sind, haben wir im Bistro Musik angehört und ein bisschen getanzt und Billard gespielt (wie immer)!
Montag war SUPER!!!

Edith






Sonntag, 29. Juni 2008

Sonntag

Wir sind um 7 Uhr aufgestanden. Dann sind wir in die Kirche gegangen. Wir haben um 12 Uhr 30 Mittagessen gegessen. Um 13 Uhr 45 sind wir nach Holland gegangen. Zum Abendessen haben wir gegrillt und dann haben wir gegessen. Wir haben das Fußballspiel gesehen und Spanien hat gewonnen. Um 23 Uhr haben wir geschlafen.

von Stina und Doris
Erst gingen wir nach Holland wandern, dann wurde gegrillt.


Samstag, 28. Juni 2008

Samstag

Wir sind am Samstag, den 28. Juni um 9 Uhr mit dem Bus nach Köln gefahren. Wir sind um halb Elf in Köln angekommen. Es war eine schöne Stadt. Zuerst haben wir das Schokoladenmuseum besichtigt. Wir haben da auch Schokolade gekauft. Danach haben wir den Kölner Dom besichtigt und sind einkaufen gegangen. Wir mussten auch Fragen in einer Stadtrallye beantworten. Wir haben bei McDonalds und Eis gegessen . Es war eine schöne Reise. Wir hatten viel Spaß.

von Inger und Pragya